Fortbildungen für Freiwillige

Unterstützungsarbeit braucht Input: Wir freuen uns, die ersten Fortbildungen in diesem Jahr für Freiwillige in der Unterstützungsarbeit für Flüchtlinge in Stadt und Landkreis Lüneburg nun anbieten zu können!

 

Zielgruppe der von uns organisierten Fortbildungen sind ausschließlich Freiwillige - ein Vorwissen ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei, wir freuen uns über Spenden.

 

Es wäre schön, wenn die Fortbildungen auch der Zusammenkunft und dem Austausch der Freiwilligen in Stadt und Landkreis dienen würden.

Alle Fortbildungen finden in Lüneburg statt, das PKL und die VHS stellen uns dafür Räume - an dieser Stelle herzlichen Dank dafür und auch Dank an die Referentinnen! Genaue Angaben zu Ort/Raum der einzelnen Veranstaltung teilen wir euch in der Anmeldebestätigung mit.

Die Gruppengröße ist beschränkt auf 20 Teilnehmer_innen.

Anmeldungen bitte mit Namen, Telefonnummer und ggf. auch Gruppe/Ort (z.B.aus Lüneburg, Barnstedt, Bleckede o.ä.) an:

fortbildung@willkommensinitiative.de

Weitere Fortbildungen werden wir in der nächsten Zeit anbieten - dieses ist jedoch schon einmal der erste Block.

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// Samstag 31. Januar 2014 / 10:00 - 16:00 Uhr //

* Überblick rechtliche Rahmenbedingungen Flucht und Asyl *

Referentin: Rechtsanwältin Constanze Zander-Böhm

- Wie ist der Ablauf des Asylverfahrens in Deutschland?
- Welche Behörden sind involviert?
- Welche Organisationen unterstützen Flüchtlinge und Freiwillige?
- Wie läuft die Anhörung zum Asylverfahren ab?
- Was ist Dublin III - und worauf kommt es an?
- Welche Punkte sind in der Begleitung zu beachten?

Anmeldungen bitte bis 21. Januar.

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// Samstag 14. Februar 2015 / 10:00 - 13:00 Uhr

* Psychosoziale Versorgung und Begleitung von Flüchtlingen *

Referentinnen:

Dr. med. Angela Schürmann - Chefärztin PKL
Dr. med. Katrin Meyn - Leitende Oberärztin Institutsambulanz beim PKL

- Welche psychischen Störungen spielen im Kontext der Unterstützung von
Flüchtlingen eine Rolle?
- Wie ist die psycho-soziale Versorgung geregelt?
- Was ist für die Unterstützenden zu beachten?

Anmeldungen bitte bis 4. Februar.
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// Samstag 21. Februar 2015 / 10:00 - 16:00 Uhr  //

* Interkulturelles Training *

Referentin: Nurka Casanova

Einführung:
Flüchtlinge in Deutschland befinden sich in der Fremde, leiden unter akkulturativen Belastungen und müssen Fähigkeiten erlernen, damit umzugehen.

Umgekehrt ist die Beratung, Betreuung und Behandlung von Flüchtlingen mit Anforderungen verbunden, die zum Teil kulturell bedingt sind und die
als Belastung empfunden werden können.

Interkulturelle Kompetenz kann somit als Schlüsselqualifikation für alle gelten, die mit Flüchtlingen zu tun haben. Dazu gehört das Verständnis
des Hintergrundes (biografisch/kulturell) aber auch der Lebenssituation  (aktuell/interkulturell) der Flüchtlinge.
Interkulturelle Kompetenz als Handlungskompetenz betrifft auch Bewältigungsstrategien für kulturelle Belastungssituationen des
„Beraters“ und kommunikative Strategien für das angemessenen Verständnis und die konstruktive Lösung von Konflikten und Problemen.

Inhalt:
Definition von „Kultur“ und Werte
Selbstreflexion über Umgang mit Fremdheit, eigene Wahrnehmung und Vorurteile
Kulturelle Unterschiede nach den Kulturdimension-Modellen
Kommunikation und Konflikte in interkulturelle Kontexte
Interkulturelle Kompetenzen in der Arbeit mit Flüchtlingen

Methode:
Einzel,- Paar,- und Gruppenarbeit, Sensibilisierungs,- und
Wahrnehmungsübungen, Rollenspiel, Simulation, Plenum-Austausch,
Reflexion-Auswertung und kurze Inputs.

Anmeldungen bitte bis 11. Februar.

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